Lhasa

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Wer Lhasa bisher als tibetanische Hauptstadt am Nordrand des Himalaya kannte, dürfte überrascht sein, dass sich eine so ausdrucksstarke und schöne Stimme hinter diesem Namen verbirgt. Lhasa de Sela selbst hat, so scheint es, Wurzeln überall auf der Welt. Geboren wurde sie in der Umgebung New Yorks, ihr Vater ist ein in den USA lebender Mexikaner, während die Mutter eine US-Amerikanerin ist, die die Hälfte ihres Lebens in Mexiko verbracht hatte. Als musikalische Einflüsse subsumiert Lhasa selbst Billie Holiday, Chavela Vargas, Tom Waits, Cucu Sanchez, Maria Callas, Victor Jara und Jacques Brel. Lesen Sie mehr...

Tin Hat Trio: The Rodeo Eroded

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Kammermusik für das 21. Jahrhundert. So bezeichnen Mark Orton, Rob Burger und Carla Kihlstedt aus New York ihre Musik, die sich jeder stilistischen Einordnung entzieht. Konzentrierte Akkuratesse, Spass am musikalischen Grenzübertritt, voller Experimentierfreude, wunderschön und intim — so könnte man das Ergebnis ihres Schaffens an Saiteninstrumenten, Akkordeon, Piano und Violine bezeichnen. Auf dieser Aufnahme zudem unterstützt durch Gastmusiker an Schlagzeug, Perkussion sowie mit Gesang. Lesen Sie mehr...

Julia Hülsmann Trio

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Man nehme Gedichte von E.E. Cummings (1894-1962), eine herausragende Jazzpianistin wie Julia Hülsmann und eine unverwechselbare Sängerin wie Rebekka Bakken. Herausgekommen ist, worauf wir alle gewartet haben: Eine Jazzscheibe, die sich wohltuend vom Bargesäusel und sich ewig wiederholenden Interpretationen von Standards abhebt. Lesen Sie mehr...

Claude Chalhoub

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Claude Chalhoub, 1974 in Beirut geboren, lernte das Geigenspiel mit acht Jahren von seinem Bruder. Kriegsbedingt konnte er das Libanesische Konservatorium nicht weiter besuchen, bekam mit 18 jedoch ein Stipendium für das Londoner Royal College of Music. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung ist die perfekte Beherrschung sowohl der klassischen als auch der arabischen Musik zu erklären. Zusammen mit der klassischen indischen Musik und nach einigem Experimentieren entstand aus dem Zusammenwirken der Stile ein neuer Kosmos aus Klängen und Melodien. Lesen Sie mehr...

Adriano Banchieri (1568-1634)

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Langer Titel, kurze und äußerst kurzweilige Madrigale, vorgetragen durch das Concerto Italiano. Madrigal bedeutet eigentlich Gesang in der Muttersprache. Seit Anfang des 14. Jahrhunderts in Italien gesungene Lyrik, meist polemisch, satirisch oder moralisch. Kontrapunktischer Gesang spielt in den komödiantischen Stücken dieser Aufnahme eine dominierende Rolle. Diese Musik ist Ohrenschmaus und Unterhaltung zugleich.
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Holly Cole: Temptation

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Das komplette Album eine jazzige Homage an Tom Waits. Die kanadische Chanteuse ist in ihrer Heimat eine Art Pop-Start und hat inzwischen auch Hierzulande einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt. Die meist als Trio gespielten Stücke sind präzise und direkt aufgenommen und dadurch sehr durchhörbar. Kurz: dieses Album ist mein Favorit vom Holly Cole Trio.
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Manger: Musik wie von einem anderen Stern

Manger
Diese Ausnahme-Compilation des Ausnahmeherstellers Manger ist ein Mikrokosmos in sich: Glocken-Geläut, Hörspiel, Klavier, Stimme, Streich-Oktett, Gospel, Jazz und noch einiges Andere mehr. Lesen Sie mehr...

Rabih Abou-Khalil: Morton’s Food

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Der in München lebende Libanese und Grenzgänger zwischen traditioneller arabischer Musik und Jazz hat mal wieder das Kunststück fertig gebracht, völlig unterschiedliche musikalische Einflüsse aus dem gesamten Mittelmeerraum nicht nur in Übereinstimmung, sondern zu einem schlüssigen Ganzen zu formen. Das diese Synthese auf hohem Niveau auch zu unterhalten weiß und nicht arm an humorvollen Untertönen ist, hat Rabih Abou-Khalil bereits mit den Vorgängeralben eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Lesen Sie mehr...

Sara K.: Tell me I'm not dreamin'

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Wer sich mit herausragenden Aufnahmen beschäftigt, weiß das Handwerk von Norman und David Chesky zu schätzen. So wenig Technik wie möglich, so viel wie nötig. Wenige Mikrophone, nur Naturhall, 128faches Oversampling, 96 KHz und 24 Bit Auflösung - was davon auf einer konventionellen CD erhalten bleibt, ist erstaunlich. Der Abstand zu einer SACD schmilzt dahin! Lesen Sie mehr...