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Kaum ein Rack, das derart polarisiert hat wie das Spider Rack von Finite Elemente, dem umtriebigen und innovationsfreudigen Hersteller aus Brilon im Sauerland.

Reduziert auf die Essenz - manch einer würde sagen “auf das nackte Skelett” - wurden vor allem Elemente weggelassen, die sich für Vibrationen anfällig zeigen: die Rackböden. Eine Umsetzung des Bauhaus-Ideals im modernen, ja technoiden Gewand.
Auch wenn die Optik polarisiert, die Idee ist bestechend. Die Geräte ruhen unmittelbar auf sog. R.C.I.-Elementen (Resonance Controlling Interface), die für einen resonanzfreien Klang und optimale Standfestigkeit sorgen sollten.

Kaum ein anderes Tonmöbel war derart flexibel und erweiterbar. Laut Herstellerangaben gab es 1000 und 18 Möglichkeiten: Aus drei Trägerlängen und sechs Befestigungspositionen konnten 18 verschieden grosse Stellflächen geschaffen werden. Gemeinsam mit den erweiterbaren Aluminiumprofilen und den nachrüstbaren Geräteebenen (im 3 cm-Raster) konnte der Nutzer eine Vielzahl von Variationsmöglichkeiten realisieren. Zahlreiches Zubehör von Kabelblenden bis hin zu den legendären und eigens für das Spider-Rack angepassten Ceraballs wurde über die Jahre entwickelt.
Der Langläufer im Programm der Sauerländer erfreut sich auch heute noch vieler Fans, aber über die Jahre wurde es immer weniger Bestellungen. So wurde aus dem Dauerläufer eine auslaufende Modellserie. Wir werden es in guter Erinnerung behalten.

10.06.2011